Bereits am 25. Januar 2026 kam es gegen 15:50 Uhr im Bereich des Hauptbahnhofes Koblenz zu einem sehr schweren Unfall im Gleisbereich. Ein 35-jähriger Mann kletterte aus bislang ungeklärter Ursache auf einen Oberleitungsmast. Dabei kam es zu einem sogenannten Lichtbogen, durch den der Mann einen starken Stromschlag erlitt.

Zwei Zeuginnen berichteten unabhängig voneinander, dass sie einen lauten Knall gehört hätten, der durch den Stromschlag ausgelöst wurde. Unmittelbar danach stürzte der Mann zu Boden.

Nach der Erstversorgung durch eine Notärztin wurde der schwerstverletzte Mann in eine nahegelegene Klinik gebracht. Ein tödlicher Ausgang kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Die Bundespolizei Trier warnt in diesem Zusammenhang nochmals dringend vor den lebensgefährlichen Gefahren des Bahnstroms. Die Oberleitungen führen eine Spannung von 15.000 Volt. Diese kann nicht nur bei direkter Berührung, sondern bereits bei einer Annäherung von weniger als 1,5 Metern durch einen Lichtbogen schwerste Verletzungen oder sogar den Tod verursachen. Besonders das Klettern auf Waggons oder Masten ist akut lebensgefährlich.

(PM BPOL,red)